Dienstag, 4. September 2012

Bedeutung der Kosteneinsparung in Unternehmen mit starkem Wachstum



Es gibt sie noch.
Firmen mit starkem jährlichen Wachstum.

Oftmals handelt es sich hierbei um Firmen, deren Gründung noch nicht sehr lange zurück liegt, die eine geniale Idee umsetzen, Werte schaffen oder deren primärer Vertriebskanal das Internet ist.

In solchen Unternehmen ist das Umsatzwachstum der Hebel zur Ertragssteigerung, zumal wenn die Bruttomarge sich in einer attraktiven Höhe befindet. Demzufolge ist es selbstverständlich sinnvoll, wenn sich der größte Teil der Anstrengungen und firmeninternen Projekte darauf konzentriert, Prozesse rasch zu professionalisieren und skalierbar zu machen sowie neue Umsatzquellen und Distributionswege aufzubauen. 
Hierauf sollte der Fokus der Geschäftsführung und der Mitarbeiter gelegt werden.

Trotzdem.
Auch in solchen Unternehmen sollte die Optimierung der Gemeinkosten (also der Kosten, die nicht direkt dem zu verkaufenden Produkt oder der Dienstleistung zuzurechnen sind) nicht aus den Augen verloren werden. 
Und zwar aus Gründen der Ertragsmaximierung vor allem aber mit Blick auf den Cash Flow und die Liquidität, die naturgemäß bei starkem Wachstum im Fokus des Interesses stehen muss.

Bei den zu optimierenden Gemeinkosten handelt es sich z.B. um jedwede gekaufte Dienstleistungen, Kosten des gesamten Logistikprozesses (sowohl Inbound als auch Outbound), den Lagerprozess, Kosten des Zahlungsverkehrs (z.B. Abrechungskosten für von den Kunden erhaltene Kreditkartenzahlungen), Investitionen im Bereich Informationstechnik, Kosten für Werbung und Marketing (Online wie Offline), Energieversorgung, Entsorgung, Verpackungsmaterialien, Aufwendungen für Infrastruktur, Versicherungen und Reisekosten.
Die Reduzierung der Personalkosten steht bei stark wachsenden Unternehmen erst einmal nicht im Mittelpunkt, hier ist vielmehr der Aufbau des Teams mit Augenmaß zu betreiben.

Bei der beschriebenen Konzentration der internen Personalressourcen auf das Wachstum kann es meistens sinnvoll sein, für die Optimierung der Gemeinkosten externe Spezialisten "anzuheuern". 
Bei der Auswahl solcher Spezialisten sollte im eigenen Interesse vor allem darauf geachtet werden, dass diese erfolgsabhängig arbeiten und diese die Umsetzung der identifizierten Einsparungspotentiale weitestgehend mit umsetzen, da sonst die Gefahr besteht, dass nach langen und aufwendigen Analysen zwar ein hübscher und dicker Maßnahmenkatalog vorliegt, es jedoch niemals zur Umsetzung der Vorschläge des Beratungsunternehmens kommt. 
Aus dieser einfachen Erkenntnis heraus trägt eine gute Beratungsfirma diesen beiden wichtigen Aspekten Rechnung.

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